FEM-Analyse einer Konsole mit Konvektion

und Temperaturlast

 

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Rechenlauf Temperatur einstellen

 

Wählen Sie zuerst das Menü „FEM-Analyse“ und „Temperatur“ um MEANS V8 vom Statik- auf Temperatur-Rechenablauf umzustellen.

 

 

 

 

 

Flächenmodell erzeugen

 

Wählen Sie das Menü „Flächen und Kanten erzeugen“ um das Modell in seine Flächen zu zerlegen. Die Flächen werden zur Erzeugung der Konvektionsflächen benötigt.

 

 

 

Für das Modell stellen Sie bitte „normale Flächen“ ein und erzeugen das Flächenmodell.

 

Das Flächenmodell besteht nun aus 75 Surface-Flächen. Die einzelnen Flächen können mit der Maus selektiert werden, wobei die berührte Fläche immer in Rot dargestellt wird.

 

Wichtige Flächen für die Konvektion sind:

 

Innenflächen: 7, 8, 9, 11, 17, 29

Außenfläche:  6

 

Versuchen Sie alle Außen- und Innflächen nacheinander anzuklicken um ein besseres Gefühl für die Selektierung zu bekommen.

 

 

 

Geben Sie nun den Wärmeübergangskoeffizienten von 5 * 10 –6  W / mm2 K

und die Temperatur von 1 o Grad.

 

 

Wählen Sie „Konvektion erzeugen“ und klicken die Innenflächen 7, 8, 9, 11, 17, 29 nacheinander an.

Die Konvektion wird in der Selectbox mit „Erzeugen“ erzeugt.

 

Die Innen- und Außenfläche der Konsole sollte nun in Schwarz dargestellt werden.

 

 

 

Materialdaten erzeugen

 

Wählen Sie das Menü „FEM-Projekt bearbeiten“ und „Materialdaten“  um die Werkstoff-Eigenschaften für Statik und Temperatur einzugeben

 

 

 

 

Materialdaten für Stahl bei 550 o C editieren

 

Wählen Sie Material-Datenbank und klicken auf den Werkstoff Stahl.

Die angegeben Materialdaten müssen allerdings editiert werden da Stahl bei 550oC eine geringere Festigkeit hat.

Mit „Edit“ ändern Sie das E-Modul auf 160 000 N/mm2 und den Wärmekoeffizienten auf 1.8E-5 für den Statik-Ablauf.

Die Wärmeleitfähigkeit von 0.015 W/mmK für die Temperaturfeldberechnung andert sich dagegen nicht.

 

 

 

Mit „Material übernehmen“ werden die Materialdaten der Konsole zugeordnet.

 

 

 

 

Materialdaten für Statik-Analyse als auch Temperaturfeldberechnung

 

 

 

 

 

 

FEM-Analyse

 

Zuerst speichern Sie das Modell unter einem beliebigen Namen in das Struktur-Verzeichnis ab und wählen „FEM-Analyse“ und nochmal „FEM-Analyse“.

Beachten Sie auch daß sich ein Haken vor Temperatur befinden muß.

 

 

Es wird ein Windows-Fenster geöffnet und der FEM-Solver beginnt mit der  Temperaturfeldberechnung.

 

 

Am Schluß werden die Max-Min-Werte der Temperaturverteilung angezeigt.  Mit „Datei/Save as“ kann der Fensterinhalt

mit den wichtigsten Daten auch in eine beliebige ASCII-Datei abgespeichert werden.

 

Mit der Taste „Enter“ kehren Sie wieder zum Hauptprogramm zurück. Dort wählen Sie „Schritt 2: Postprocessing starten“

aus um die Ergebnisse farblich auszuwerten.

 

 

 

Ergebnisauswertung Temperaturverteilung

 

Nach der FEM-Analyse oder mit dem Icon und dem Menü „Ergebnisauswertung mit Dialogbox“ erscheint die Dialogbox für die Ergebnisauswertung mit:

 

 

 

Folgende Ergebnisgrößen können grafisch ausgewertet werden:

 

·        Temperaturverteilung stationär

·        Temperaturverteilung instationär mit Zeitschritt-Eingabe

 

 

weiterhin können

 

·        die Ergebnisse mit dem Windows-Editor Notepad aufgelistet werden

·        und die Temperaturen mit einem speziellen OpenGl-Animationsprogramm

     animiert werden

 

Stellen Sie die Raster-Genauigkeit auf „4“ und wählen „Modell mit Ergebnisaus-wertung“ um die

Knoten-Temperaturverteilung darzustellen.

 

 

 

Mit „Bearbeiten“ und „Spannungen/Verformungen picken“ können die Min- und Max-Temperaturen angezeigt werden.

 

 

 

 

Temperaturlast aus Temperaturverteilung erzeugen

 

Die Temperaturverteilung ist jetzt bekannt und man kann diese in eine  Temperaturbelastung umwandeln

und so die Verformungen und Wärmespannungen zu berechnen.

 

Stellen Sie zuerst den Statik-Rechenablauf mit „FEM-Analyse“ und „Statik“ ein.

 

 

 

Wählen Sie das Menü „FEM-Projekt bearbeiten“ und „Belastungen“ sowie „Temperaturlast einlesen“.

 

 

 

Geben Sie als neuen Lastfall = 1 ein um den neuen Statik-Lastfall Temperaturlast zu erzeugen und gleichzeitig den alten Konvektion-Lastfall zu überschreiben der beim  Statik-Ablauf nicht mehr vorkommen darf (sonst Fehlermeldung im Solver).

 

 

 

 

 

Randbedingungen erzeugen

 

Die Fläche 21 wird in Y-Richtung festgehalten. Wählen Sie dazu das Menü  „Randbedingungen bearbeiten“ sowie den Freiheitsgrad „Y-Richtung“ und

selektieren die Fläche 21.

 

 

 

 

 

 

 

 

FEM-Analyse

 

Speichern Sie nun das FEM-Modell unter „Konsole_Statik.fem“ ab und führen jetzt wieder eine FEM-Analyse

durch um die Verformungen und Spannungen zu berechnen.

 

 

 

 

Ergebnisauswertung Wärmespannungen

 

Nach der FEM-Analyse wählen Sie wieder das Icon um die Verformungs- und Spannungsverteilung auszuwerten.

 

 

Die maximale Wärmespannungen aufgrund von Konvektion beträgt somit 498.87 N/mm2