Glasstatik-Beispiele mit FEM-System MEANS V8 – Teil 1

 

Beschreibung des Glasstatik-Beispiels

 

Linienmodell erzeugen

 

Free-Mapping-Netzgenerierung

 

Knotenpunkte verschieben

 

Elementtyp PLA6S einstellen

 

Randbedingungen erzeugen

 

Flächenlast erzeugen

 

Linienlast erzeugen

 

Lastfälle überlagern

 

Materialdaten eingeben

 

FEM-Analyse

 

Ergebnisauswertung

 

Download FEM-Modelle

 

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Beispiel 1: Rechteckige Glasplatte mit Linien- und Flächenlast und


Netzgenerierung mit dem Free-Mapping-Netzgenerator

 

Es soll ein Glas berechnen werden, das sowohl mit einer Flächenlast (Windlast) als auch mit einer Linienlast (Aufprall) belastet ist. Das Glas wird am Rand mit recht-eckigen Auflagern gehalten. Da die Glasplatte bezüglich der vertikalen Achse symmetrisch ist, reicht es aus nur die Hälfte zu berechnen.

 

 

 

Linienmodell erzeugen

 

Hier sind die 4 geschlossene Polygone in der XY-Ebene die als Linienmodell für


den Free-Mapping-Netzgenerator eingegeben werden müssen:

 

 

 

Außenlinie:

Polygon 1:    0, 0    1600, 0    1600, 2380 – 0, 2380 – 0, 0

Unteres Rechteck für die Auflagerung, damit feineres Netz generiert wird:

Polygon 2:    543, 10    743, 10    743, 40 – 543, 40 – 543, 10

Oberes Rechteck für die Auflagerung, damit feineres Netz generiert wird:

Polygon 3:    743, 2340    743, 2340    743, 2370 – 543, 2370 – 543, 2340

Rechteck für die Linienlast:

Polygon 4:    100, 900    1500, 900    1500, 1800 – 100, 1800 – 100, 900

 

Polygon 1:

 

Wählen Sie zuerst mit dem Icon  die CAD-Iconleiste:

 

 

und dannach das Icon   um das erste Polygon per Tastatur einzugeben:

 

 

Startpunkt:

Geben Sie zuerst den Startpunkt  ein:  X =    0    Y =   0        Z = 0

 

Endpunkte:

Klicken Sie jetzt auf „Endpunkt“

Geben Sie den ersten Endpunkt ein:    X=  1600  Y =   0           Z=  0

Klicken Sie jetzt auf „Next“

Geben Sie den zweiten Endpunkt ein:  X = 1600  Y = 2380       Z = 0

Klicken Sie jetzt auf „Next“

Geben Sie den dritten Endpunkt ein:    X =  0       Y = 2380       Z = 0

Klicken Sie jetzt auf „Next“

Geben Sie den vierten Endpunkt ein:    X = 0       Y =    0          Z = 0

Klicken Sie jetzt auf „Next“

 

 

Polygon 2:

Wählen Sie das Icon   um das zweite Polygon per Tastatur einzugeben:

 

 

Elementgruppe 2 wählen:

 

Startpunkt:

Geben Sie zuerst den Startpunkt  ein:  X =    543    Y = 10         Z = 0

 

Endpunkte:

Klicken Sie jetzt auf „Endpunkt“

Geben Sie den ersten Endpunkt ein:    X=    743     Y = 10       Z=  0

Klicken Sie jetzt auf „Next“

Geben Sie den zweiten Endpunkt ein:  X =   743     Y = 40       Z = 0

Klicken Sie jetzt auf „Next“

Geben Sie den dritten Endpunkt ein:    X =   543     Y = 40       Z = 0

Klicken Sie jetzt auf „Next“

Geben Sie den vierten Endpunkt ein:    X =  543     Y =  10      Z = 0

Klicken Sie jetzt auf „Next“

 

Polygon 3:

 

Elementgruppe 2 wählen:

 

Startpunkt:

Geben Sie zuerst den Startpunkt  ein:  X =    543    Y = 2340       Z = 0

 

Endpunkte:

Klicken Sie jetzt auf „Endpunkt“

Geben Sie den ersten Endpunkt ein:    X=    743     Y = 2340      Z=  0

 

 

Klicken Sie jetzt auf „Next“

Geben Sie den zweiten Endpunkt ein:  X =   743     Y = 2370      Z = 0

Klicken Sie jetzt auf „Next“

Geben Sie den dritten Endpunkt ein:    X =   543     Y = 2370      Z = 0

Klicken Sie jetzt auf „Next“

Geben Sie den vierten Endpunkt ein:    X =  543     Y =  2340      Z = 0

Klicken Sie jetzt auf „Next“

 

Polygon 4:

 

Elementgruppe 2 wählen:

 

Startpunkt:

Geben Sie zuerst den Startpunkt  ein:  X =   100     Y = 900      Z = 0

 

Endpunkte:

Klicken Sie jetzt auf „Endpunkt“

Geben Sie den ersten Endpunkt ein:    X=   1500   Y =  900      Z=  0

Klicken Sie jetzt auf „Next“

Geben Sie den zweiten Endpunkt ein:  X = 1500    Y = 1800     Z = 0

Klicken Sie jetzt auf „Next“

Geben Sie den dritten Endpunkt ein:    X =   100    Y = 1800     Z = 0

Klicken Sie jetzt auf „Next“

Geben Sie den vierten Endpunkt ein:    X =   100   Y =   900     Z = 0

Klicken Sie jetzt auf „Next“

 

 

 

 

Netzgenerierung mit dem Free-Mapping-Verfahren

 

Speichern Sie das fertige Linienmodell mit dem Icon  unter dem Namen glas.lin in das aktuelle means-struktur-Verzeichnis.

Wählen Sie dazu das Icon  in der Ansichtsleiste um die Iconleiste für Netzgenerierungen anzuzeigen.

Wählen Sie den Free-Mapping-Netzgenerator mit dem Icon  und generieren zuerst ein Netz mit dem voreingestellten Elementtyp TRI3S und der Elementdichte von 50.

 

 

Wählen Sie „Netz generieren“ um ein FEM-Netz bestehend aus 574 TRI3S-Elementen und 333 Knoten zu generieren.

 

 

Anmerkung:

Um die Mittelknoten-Verschiebungen beim quadratischen PLA6S-Element zu vermeiden wird erst nach den Knotenpunkt-Verschiebungen von TRI3S auf PLA6S-Plattenelement gewechselt.

 

 

 

 

Knotenpunkte verschieben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elementtyp PLA6S einstellen

 

 

 

 

Randbedingungen erzeugen

 

Das Glas wird am Rand mit rechteckigen Auflagern gehalten. Wählen Sie mit   die Iconleiste für Randbedingungen und sperren dort den Freiheitsgrad in Z-Richtung.

 

 

Wählen Sie „Erzeugen“ und dannach „Markieren Sie einen Ausschnitt“ und spannen ein Rechteck über den beiden Auflagerungen auf. Am besten die Bereiche vorher mit  vergrößern.

 

 

 

Schalten Sie auf das Icon  um die Auflagerung besser sehen zu können

 

 

 

 

Randbedingungen für die Symmetrie-Ausnutzung

 

 

 

 

 

 

 

Eingabe der Flächenbelastung

 

Wählen Sie das Icon  in der Ansichtsleiste um die Iconleiste für Belastungen anzuzeigen.

 

 

Wählen Sie „Flächenlast“ und geben den Wert von –0.00142 in Z-Richtung ein. Wählen Sie „Markieren Sie einen Ausschnitt“ und spannen ein Rechteck über das gesamte Modell auf.

 

 

 

Wählen Sie das Icon  und geben den Belastungen die Farbe rot und den Randbedingungen die Farbe blau.

 

 

 

 

 

 

Eingabe der Linienlast

 

 

Wählen Sie in der Iconleiste für Belastungen das Menü „Linienlast“ und geben in X-Richtung einen Wert von –0.7 ein. (X-Richtung weil bei PLA6S der FHG=1 immer in Z-Richtung ist).

 

 

 

Wählen Sie „Linienlast erzeugen“ und klicken bei y = 900 alle 11 Knotenpunkte von links nach rechts mit der Maus einzeln an. Diese werden in der Selectbox angezeigt. 

 

Achtung: Bei Linienlast bitte kein Rechteck über der Knotenreihe aufspannen da sonst die Reihenfolge von links nach rechts verändert werden kann.

Auch muß der Lastfall 2 vorher Null sein.

 

Wählen Sie in der Selectbox „Erzeugen“ um die Linienlast zu erzeugen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Linienlast auf Symmetrie-Achse verschieben

 

 

Lastfälle überlagern

 

 

 

 

 

Eingabe der Materialdaten

 

Werte für Glas ein:

 

Elementdicke H1 – H3 (für jeden der drei Eckknoten) = 12.6 mm

E-Modul = 70000 N/mm2

Poisson-Zahl = 0.25

 

 

 

FEM-Analyse starten

 

Das Modell ist jetzt komplett erstellt und kann mit dem Menü „FEM-Analyse“ und „FEM-Analye starten“ berechnet werden.

 

 

 

 

 

 

Ergebnisauswertung

 

Wählen Sie das Icon  um nach der FEM-Analyse die berechnete Verformungs- und Spannungsverteilung darzustellen.

 

 

Mit dem Menü „Farbstufen einstellen“ wählen Sie bitte „Regenbogen 32“ aus damit die  Legende mit 32 Farben dargestellt wird.

 

 

Lastfall 1:

 

v. Mises-Biegespannung = 126.8 N/mm2

 

 

 

Lastfall 2:

 

v. Mises-Biegespannung = 39.54 N/mm2

 

 

 

Lastfall 3:

 

v. Mises-Biegespannung =  158.6 N/mm2

 

 

 

Auflagerreaktionen auswerten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Download FEM-Modelle

 

 

Teil 1:

 

Linienmodell beispiel1_freemapping.lin


Strukturmodell beispiel1_pdk3s.fem (lineare Kirchhoff-Platte)

 

Strukturmodell beispiel1_pla6s.fem (quadratische Mindlin-Platte)

 

Strukturmodell beispiel1_pdk3s_ohne_symmetrie.fem

 

Strukturmodell beispiel1_pla6s_ohne_symmetrie.fem

 

 

Teil 2:

 

Linienmodell beispiel1_abbildungsverfahren.lin

Strukturmodell beispiel1_pdk4s.fem (lineare Kirchhoff-Platte)

 

Strukturmodell beispiel1_pla8s.fem (quadratische Mindlin-Platte)

 

Strukturmodell beispiel1_pdk4s_mit_doppelter_netzdichte.fem

 

Strukturmodell beispiel1_pla8s mit doppelter_netzdichte.fem

 

Strukturmodell beispiel1_pdk4s_ohne_symmetrie.fem

 

Strukturmodell beispiel1_pla8s_ohne_symmetrie.fem