Formoptimierung
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Dieses Zusatzmodul enthält zwei verschiedene Design-Optimierungsverfahren, damit sind bis zu 80% Materialeinsparungen möglich. 

Hard-Kill-Verfahren

 Bei diesem Verfahren werden zum Ende der FE-Analyse Elemente aus dem FE-Modell gelöscht, deren mittlere Mises-Spannung kleiner als eine vorgegebene Referenz-Spannung  ist. Während der Optimierung nähern sich also die Werte der maximalen und minimalen Spannungen sukzessive an und fallen im Idealfall zusammen.

 

E - Modul-Verfahren

Bei diesem Verfahren wird das Elastizitätsmodul in Abhängigkeit von den im Bauteil auftretenden Spannungen so variiert, daß Elemente deren Spannungen kleiner als eine vorgegebene Referenz-Spannung sind ein kleineres E-Modul und Elemente deren Spannungen größer als die Referenz-Spannung sind ein größeres E-Modul erhalten. Die Optimierung wird dann solange wiederholt, bis das Resultat schließlich ein Strukturvorschlag ist, der optimal an den Lastfall angepaßt ist und keine unterbelasteten Bereiche mehr besitzt. Der Vorteil dieses Verfahren gegenüber dem Hard-Kill-Verfahren ist, daß die ganze Designfindung mit dem gleichen FE-Modell durchgeführt werden kann. Netzlöschungen und Netzkorrekturen sind ebensowenig erforderlich wie das Erstellen jeweils neuer Modelle nach den einzelnen Optimierungsschritten. Der Designraum kann dabei beliebig einfach gestaltet sein, solange er die Struktur einschließt und vorgegebene Beschränkungen einhält. Nachteil ist, daß man am Ende zwar die optimierte Struktur anhand einer Spannungsverteilung sehen kann, aber nicht das optimierte FE-Modell wie beim Hard-Kill-Verfahren vorliegt. Dies wird aber durch einen Wechsel zum Hard-Kill-Verfahren am Ende der Optimierung erreicht.