Installation unter Windows XP und VISTA

 

Legen Sie die MEANS V8-CD ein und starten Sie das Installationsprogramm Setup.exe.

 

Lizenzvereinbarung

Es erscheint zuerst die Lizenzvereinbarung die Sie bestätigen müssen ansonsten können Sie MEANS V8 nicht installieren.

 

 

Zielverzeichnis/Zugriffsrechte

Wählen Sie das vorgeschlagene Zielverzeichnis aus oder wählen Sie mit dem Browser ein anderes Verzeichnis aus für das Sie Zugriffsrechte besitzen.

 

 

DirectX9 installieren

 

Falls Sie MEANS V8 nach der Installation nicht starten können müssen Sie noch eine DirectX9-Installation durchführen. Wählen Sie dazu das extra dafür eingerichtete Start-Menü  „DirectX9 installieren“ aus.

 

 

 

3D-Netzgenerator

Wählen Sie in der Ansichtsleiste das Icon  und das Dropdown-Menü

 „3D-Netzgenerator“ aus.

 

 

Es erscheint eine Dialogbox, hier werden die CAD-Formate angezeigt:

 

STL                 für die 3D-Netzgenerierung das beste geeignete Format

DXF                hauptsächlich für die 2D-Netzgenerierung

STEP/IGES     weniger geeignet, da meistens zu feine Netze erzeugt werden

 

Falls nur STEP- oder IGES-Dateien verfügbar sind, können diese im Netzgenerator Nr. 2 auch als STL-Dateien abgespeichert und wieder eingeladen werden, diese bringen dann oft bessere Ergebnisse mit weniger Elementen und Knotenpunkten.

 

 

STL-Datei optimieren

 

Besonders STL Dateien aus „älteren CAD-Systemen“ enthalten „flipped triangles“, „bad edges“, „holes“ oder andere Defekte und müssen repariert werden bevor Sie in den FEM-Netzgenerator eingeladen werden können.

 

Die gerade verwendete STL-Datei aus dem CAD-System Pro/Engineer besitzt zum Beispiel „6 disconnected facets“ bzw. „6 unverbundene Kanten“ und wird vor der Netzgenerierung automatisch repariert. Dazu müssen bei der STL-Optimierung aber noch zwei Haken gesetzt werden.

 

 

Sehr teure STL-Repairsoftware wie z.B. Viscam, Materialise oder Cadfix können jetzt dank der neuen STL-Optimierung eingespart werden.

 

 

Es erscheint ein MS-DOS-Fenster mit der Anzeige der durchgeführten Tests. Dannach bitte eine Taste drücken um das Fenster wieder zu schließen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Netzgenerator Nr. 2

 

Es wird automatisch der Netzgenerator Nr. 2 gestartet und das CAD-Modell wird in einem Windows-Fenster dargestellt. Sie können es mit rechten Maustaste beliebig im Raum drehen und ansehen.

 

 

 

 

GENERATE MESH

 

Wählen Sie nun das Menü „Generate Mesh“ um ein FEM-Netz bestehend aus 1694 Knotenpunkten und 5312 Tetraeder-Elementen zu generieren.

 

 

 

 

 

 

 

Modell verkleinern und vergrößern

 

Sie können das Modell mit dem Drehrad der Maus beliebig verkleinern und vergrößern.

 

Modell drehen

 

Sie können das Modell mit der rechten Maustaste um die X- und Y-Achse und mit der rechten Maustaste um die Z-Achse beliebig im Raum drehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Flächenmodell erzeugen

 

Wählen Sie das Menü „Flächen erzeugen“ um das Solid-Modell in seine Flächen zu zerlegen. Die Flächen können für die Erzeugung der Knoten- und Flächenbelastung sowie Einspannungen einzeln selektiert oder auch deaktiviert werden.

 

 

Wählen Sie nochmal das Menü „Flächenmodell erzeugen“ um die Flächen zu erzeugen. Damit bei großen Modell die Flächenermittlung nicht zu lange dauert  kann mit „1“ oder „2“ nur die rechte oder linke Hälfte zerlegt werden. 

 

 

 

 

 

 

Nach der Flächenzerlegung können Sie mit der Maus die einzelnen Flächen anwählen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Knotenlast erzeugen

 

Selektieren Sie jetzt zuerst die Fläche 22 und klicken auf die rechte Maustaste um die Selektierung anzuhalten.

Wählen Sie nun auf der rechten Seite das Menü „Randknoten selektieren“ um die Randknoten der Fläche anzuzeigen.

 

 

 

Dannach wählen Sie in der Menüleiste das Menü „Knotenlast erzeugen“

 

 

 

und geben die Lastfall-Nummer  1, den Last-Wert 15 N und die Last-Richtung in X-Richtung an, dannach wählen Sie „Markieren Sie einen Ausschnitt“ und Knotenpunkt 130 zweimal anklicken. Dieser wird in die Select-Box angezeigt, dort mit Menü „Erzeugen“ die Last erzeugen.

 

 

 

 

 

Die zweite Knotenlast wird analog erzeugt, zuerst den Flächenmodus mit „Flächen selektieren“ wieder einschalten und die Fläche 23 selektieren und mit rechter Maustaste den Modus anhalten, dann das Menü „Randknoten selektieren“ wählen und Knoten 56 zweimal anklicken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Randbedingungen erzeugen

 

Um die Einspannfläche zu selektieren klicken Sie auf die Fläche 32 und wieder auf die rechte Maustaste um die Selektieren anzuhalten.

 

 

Dann wählen Sie in der Menüleiste „Randbedingungen erzeugen“ sowie den Freiheitsgrad „Einspannung“ und auf die Fläche 32 doppelklicken. Diese wird in der Select-Box  angezeigt und mit „Erzeugen“ werden schließlich die Randbedingungen erzeugt und dargestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Materialdaten eingeben

 

Wählen Sie das Menü „FEM-Projekt bearbeiten“ und „Materialdaten“ und „Datenbank“. Es erscheint die Material-Datenbank, dort wählen Sie das Material „Stahl“ aus und wählen „Material übernehmen“ um die Materialdaten E-Modul, Poisson-Zahl und Dichte zu übernehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FEM-Analyse

 

Zuerst speichern Sie das Modell unter: „Blattfeder_mit_5312_Elementen.fem“ in das Struktur-Verzeichnis ab und wählen „FEM-Analyse“ und nochmal „FEM-Analyse“.

Es wird ein Windows-Fenster geöffnet und der FEM-Solver beginnt mit der FEM-Analyse die bei großen FEM-Modellen mit über 100 000 Tetraederelementen mehrere Stunden dauern kann.

 

 

Am Schluß werden die Max-Min-Werte der Verformungen und Spannungen angezeigt. Mit der Taste „Enter“ kehren Sie wieder zum Hauptprogramm zurück. Dort wählen Sie „Schritt 2: Postprocessing starten“ aus um die Ergebnisse farblich auszuwerten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnisauswertung

Nach der FEM-Analyse oder mit dem Menü  erscheint die Dialogbox für die Ergebnisauswertung der Verformungen und Spannungen.

 

 

Übernehmen Sie die Voreinstellungen und wählen „Modell mit Ergebnisauswertung“

 

 

Farben drehen

 

Wählen Sie links „Bearbeiten“ und „Farben drehen“ um die Farbenpalette zu drehen.

 

 

 

Verformungsfaktor

 

Wählen Sie links „Bearbeiten“ und „Verformungsfaktor“ und geben Sie den Verformungsfaktor von 10 ein um die Verformung besser sehen zu können.

 

 

Maximalwert

 

Wählen Sie links „Bearbeiten“ und „Maximalwert“ und geben einen Maximalwert von 500 ein um die mittleren Spannungen besser sehen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

Verformungsverteilung

 

Wählen Sie „Verformungen einladen“ und die Komponente „Verformung in X-Richtung“ um die Verformung in X-Richtung auswerten zu können.